· Heiligenstadt Vollstationäre Pflege GäsHa

Umzug der Bewohner ins neue Gästehaus erfolgreich beendet

Die erste Umbau-Phase ist geschafft: Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheims der Tabea Diakonie Heiligenstadt konnten wie geplant in ihre „neuen“ Domizile ziehen: in das Pflegeheim und temporär in das neu renovierte Gästehaus auf dem Tabea-Campus. „Möglich war das nur durch die tolle Zusammenarbeit unserer Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und den Angehörigen“, so Kamil Borkowski, Einrichtungsleiter.

Die Logistik, die hinter dem Umzug von insgesamt 41 Bewohnerinnen und Bewohnern eines Altenheims steckt, ist beachtlich: Welche Möbel können mitgenommen werden? Wer hat welche Bedürfnisse, was Balkon und Zimmergröße angeht? Vanessa Borkowski und Elvira Schleppe, Case Managerinnen der Tabea Diakonie Heiligenstadt, kümmerten sich um die Belegungen. Mit jedem Bewohner und dessen Angehörigen wurde ein Beratungsgespräch geführt und der Umzug geplant. „Wichtig war uns vor allem, dass wir beim Umzug den gewohnten Alltag unserer Bewohner berücksichtigen“, so Kamil Borkowski. „Wir freuen uns, dass die Zusammenarbeit mit allen so gut geklappt hat“, ergänzt Vanessa Borkowski.

Der Umbau erfolgt abschnittsweise bei laufendem Betrieb: Nachdem alle Zimmer freigeräumt sind, beginnen im Altenheim die Bauarbeiten. Sind diese abgeschlossen, ziehen Bewohner des Pflegeheims in die dann neuen Räume, damit das Pflegeheim renoviert werden kann. Wenn alle Bauarbeiten voraussichtlich bis Ende 2020 beendet sind, ziehen die Bewohner vom Gästehaus ins Pflegeheim. „So müssen die Bewohner nur zweimal umziehen – was jeweils an einem Tag geschieht – und behalten ansonsten ihre gewohnten Aktivitäten und Rituale“, so Kamil Borkowski. Das Gästehaus soll danach wieder für den Gästebetrieb genutzt werden.

Die Tabea Diakonie investiert in den Standort Heiligenstadt ca. vier Millionen Euro, um nach einer Umbaumaßnahme 90 moderne Einzelzimmer barrierefrei und behindertengerecht zur Verfügung stellen zu können. „Damit kommen wir nicht nur gesetzlichen Vorschriften nach, sondern auch unserem Anspruch, älteren Menschen ein schönes Zuhause mit hoher Wohnqualität zu bieten“, so Kamil Borkowski. Die Umbauten seien ein wichtiger Schritt in die Zukunft mit einem Campus-Konzept, das die Bedürfnisse älterer Menschen erfüllen und gleichzeitig durch den Gästebetrieb eine Durchmischung der Generationen sicherstellen solle.